AllergoConjunct® Augentropfen

Augenreiben war gestern – schnelle Hilfe bei allergischer Bindehautentzündung

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Anwendungsgebiete:
  • Akute allergische, nicht-erregerbedingte Bindehautentzündungen des Auges
Gut zu wissen:
  • Einzigartige Wirkstoffkombination
  • Bekämpft Ursache und Symptome
  • Abschwellend und antiallergisch
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Aussehen:
Klare Flüssigkeit
Haltbarkeit:
3 Jahre
Schwangerschaft / Stillzeit:
Aufgrund fehlender Daten sollte eine Anwendung vermieden werden
Wirkstoff:
Antazolin 0,015 % (Antihistaminikum) und Tetryzolin 0,05 % (alpha-Sympathomimetikum)
Produktstatus:
Nicht-verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Packungsgröße:
Mehrdosisbehältnis (Tropfflasche) 10 ml
PZN 09493642 AVP 14,98 €
Darreichungsform:
Augentropfen
Lagerungshinweis:
Nicht über 25 °C lagern
Anbruchstabilität:
4 Wochen
Altersbegrenzung:
Ab 2 Jahren
Dosierung:
3–4x täglich 1 Tropfen, max. 5 Tage ohne Unterbrechung und Arztrücksprache
Hinweise:
• Ideal bei akuten Beschwerden und hohem Leidensdruck
• Sinnvoll: Gabe an Tagen hoher Allergenbelastung
• Schnelle und lang anhaltende Symptomlinderung
• Nur bei Bindehautentzündung, die durch eine Allergie bedingt ist
• Keine Daueranwendung, max. 5 Tage ohne Unterbrechung
• Wiederholungsbehandlungen sind möglich
• Kontaktlinsen nach frühestens 15 Min. wieder einsetzen
Gebrauchsinformationen

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

AllergoConjunct®
0,15 mg/ml + 0,5 mg/ml Augentropfen
Für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 2 Jahren
Wirkstoffe: Antazolinphosphat und Tetryzolinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
  • Wenn Sie sich nach 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1.    Was ist AllergoConjunct und wofür wird es angewendet?
2.    Was sollten Sie vor der Anwendung von AllergoConjunct beachten?
3.    Wie ist AllergoConjunct anzuwenden?
4.    Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.    Wie ist AllergoConjunct aufzubewahren?
6.    Inhalt der Packung und weitere Informationen

AllergoConjunct wirkt gegen Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen (Allergien) und verengend auf die Blutgefäße am Auge.

AllergoConjunct wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren bei akuten allergischen, nicht-erregerbedingten Bindehautentzündungen des Auges.

AllergoConjunct darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Antazolinphosphat oder Tetryzolinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei Augeninnendruckerhöhung (Engwinkelglaukom)
  • bei chronischer trockener Nasenschleimhautentzündung (Rhinitis sicca)
  • bei Kindern unter 2 Jahren

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie AllergoConjunct anwenden,

  • wenn Sie an schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit, Phäochromozytom) und Stoffwechselstörungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion, Zuckerkrankheit) leiden
  • wenn Sie mit Monoaminoxidasehemmern und anderen potentiell blutdrucksteigernden Medikamenten behandelt werden

In diesen Fällen sollte eine Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt erfolgen.

Beachten Sie bitte, dass eine Augenreizung oder eine Augenrötung häufig auch ein Zeichen für eine ernste Augenerkrankung sein kann und Sie daher einen Augenarzt befragen sollten.
Suchen Sie sofort den nächsten erreichbaren Augenarzt auf, wenn

  • die Augenrötung akut oder einseitig auftritt
  • zu Ihren jetzigen Beschwerden Augen- oder Kopfschmerzen hinzukommen
  • Sie eine Sehverschlechterung oder fliegende Punkte vor den Augen bemerken

AllergoConjunct darf nicht geschluckt werden und ist deshalb für Kinder unerreichbar aufzubewahren.

Anwendung von AllergoConjunct zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von bestimmten Arzneimitteln (Monoaminoxidase-Hemmern, trizyklischen Antidepressiva) kann durch Verstärkung der gefäßverengenden Wirkung eine Erhöhung des Blutdruckes auftreten.

Hinweis:
Falls Sie zusätzlich andere Augentropfen oder Augensalben anwenden, sollten Sie einen zeitlichen Abstand von 15 Minuten zwischen den Anwendungen der einzelnen Präparate einhalten. Augensalben sollten Sie stets als Letztes anwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
AllergoConjunct darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nach Anwendung von AllergoConjunct kann es auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch vorübergehend zu einer Verminderung der Sehschärfe und erhöhten Blendempfindlichkeit kommen. Das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr oder bei der Bedienung von Maschinen kann dadurch beeinträchtigt werden. Fahren Sie deshalb unter Anwendung von AllergoConjunct nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Hinweis für Kontaktlinsenträger
Wenn trotz der vorliegenden Augenerkrankung keine Einwände gegen das Tragen von Kontaktlinsen bestehen, sollten vor dem Eintropfen des Präparates in den Bindehautsack die Kontaktlinsen vom Auge genommen werden und frühestens 15 Minuten nach dem Eintropfen wieder aufgesetzt werden. Wegen der Gefahr einer Materialtrübung muss eine direkte Berührung mit weichen Kontaktlinsen ausgeschlossen werden.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:
3–4-mal täglich einen Tropfen in den Bindehautsack eintropfen.

Augentropfen sollten grundsätzlich so angewendet werden, dass ein Kontakt des Tropfers mit dem Auge oder der Gesichtshaut vermieden wird. Schrauben Sie die Schutzkappe ab, legen Sie den Kopf etwas zurück, ziehen Sie das Unterlid etwas vom Auge ab und bringen Sie durch leichten Druck auf die Flasche einen Tropfen in den Bindehautsack. Schließen Sie langsam die Augenlider. Nach Gebrauch soll die Flasche wieder sorgfältig verschlossen werden.

Verteilen Sie die Anwendung von AllergoConjunct gleichmäßig über den Tag.

Die genaue Behandlungsdauer ist vom individuellen Krankheitsbild abhängig und wird vom Arzt bestimmt. Eine Anwendung über mehr als 5 Tage darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen! Langfristige Anwendung ist zu vermeiden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von AllergoConjunct zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von AllergoConjunct angewendet haben, als Sie sollten
Zeichen einer Überdosierung am Auge sind weite Pupillen. Eventuell treten in milder Form Zeichen wie bei einem Verschlucken von AllergoConjunct auf (s. auch „Nebenwirkungen“).
Bei Verschlucken der Flüssigkeit können folgende Krankheitszeichen auftreten: Übelkeit, Zyanose (bläuliche Haut durch verminderten Sauerstoffgehalt des Blutes), Fieber, Krämpfe, erhöhter und unregelmäßiger Herzschlag, Herzstillstand, Bluthochdruck, Lungenödem (vermehrtes Gewebswasser in der Lunge), Atemstörungen und psychische Störungen, unter Umständen auch Hemmung zentralnervöser Funktionen mit Schläfrigkeit, Erniedrigung der Körpertemperatur, zu langsamer Herzschlag, schockähnlicher Blutdruckabfall, Atemstillstand und Koma (tiefe Bewusstlosigkeit).

Bei Kleinkindern kann es zu zentralnervösen Störungen, Verminderung der Atmung und Kreislaufzusammenbruch kommen.

Rufen Sie bei Auftreten dieser Krankheitszeichen den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe!

Wenn Sie die Anwendung von AllergoConjunct vergessen haben
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern holen Sie die Anwendung so schnell wie möglich nach, und dosieren Sie anschließend mit gleicher Menge und im gleichen Zeitabstand/Rhythmus wie oben angegeben bzw. von Ihrem Arzt verordnet weiter.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

 

Mögliche Nebenwirkungen

Augenerkrankungen

  • Gelegentlich: Verschwommenes Sehen
  • Selten: Blendempfindlichkeit durch erweitere Pupillen (Mydriasis)
  • Sehr selten: nach langfristiger Anwendung Verhornung der Augenbindehaut mit Verschluss der Tränenpünktchen und Tränenträufeln
  • Häufigkeit nicht bekannt: Bindehautreizung

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

  • Gelegentlich Bindehautrötungen (reaktive Hyperämie), Schleimhautbrennen, Schleimhauttrockenheit und infolge eines Übertritts von AllergoConjunct in den Körperkreislauf allgemeine Beschwerden wie z. B. Herzklopfen, Kopfschmerzen, Zittern besonders an den Händen (Tremor), Schwäche, Schwitzen und Blutdruckanstieg.
    Ein Risiko besteht besonders bei Säuglingen und Kleinkindern, wenn infolge Überdosierung größere Arzneistoffmengen vom Körper aufgenommen werden, z. B. auch infolge Verschluckens. Dabei stehen Störungen des Herz-Kreislauf-Systems im Vordergrund wie Blutdruckanstieg, Rhythmusstörungen, Herzjagen, Herzflimmern, aber auch verlangsamter Herzschlag.

In sehr seltenen Fällen entwickelten Patienten mit ausgeprägten Hornhautschädigungen unter der Behandlung mit phosphathaltigen Augentropfen Trübungen der Hornhaut durch Kalkablagerungen.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25 °C lagern.

Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch
AllergoConjunct ist nach Anbruch 4 Wochen verwendbar.

Was AllergoConjunct enthält

  • Die Wirkstoffe sind: Antazolinphosphat 0,15 mg/ml und Tetryzolinhydrochlorid 0,5 mg/ml.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Chlorhexidindigluconat-Lösung, Borsäure, Natriumtetraborat 10 H2O, Wasser für Injektionszwecke.

Wie AllergoConjunct aussieht und Inhalt der Packung
AllergoConjunct sind klare, farblose Augentropfen, die in einer 10 ml Kunststoffflasche mit Schraubverschluss abgefüllt sind.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH
Von-Humboldt-Str. 1
64646 Heppenheim
www.infectopharm.com


Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2017.

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