Hydrophobe Triclosan Creme 1% / 2 % InfectoPharm®

Vorschaubild
Vorschaubild
Wirkstoff:
Triclosan
Gebrauchsinformationen

Hydrophobe Triclosan-Creme Dermatika Hautantiseptika

 


 

Lipophile Triclosan-Creme 1 % / 2 %

(NRF 11.122.)

Wirkstoff 1 g enthält 10 oder 20 mg Triclosan
Weitere Bestandteile Hydrophobe Basiscreme DAC (enthält Hydrophobes Basisgel DAC, Triglyceroldiisostearat, Isopropylpalmitat, Magnesiumsulfat-Hepta-hydrat, Wasserfreie Citronensäure, Glycerol 85 %, Gereinigtes Wasser)
Konservierung Kaliumsorbat
Arzneiform Lipophile Creme zur Anwendung auf der Haut
Standardabgabemenge 50 g

Anwendung
Als Hautantiseptikum.

Bestandteile
100 g Zubereitung enthalten:

  1 % 2 %
Triclosan 1,0 g 2,0 g
Hydrophobe Basiscreme DAC 99 g 98 g

Packmittel

  • Spenderdose
  • Tube aus Aluminium mit Innenschutzlackierung

Zubereitung

  1. In einer mit Pistill tarierten Salbenschale wird Triclosan mit etwa der gleichen Menge Hydrophober Basiscreme DAC unter häufigem Abschaben angerieben.

    Inprozessprüfung: Es muss eine gleichmäßig beschaffene, fast weiße Paste vorliegen. Feststoffagglomerate dürfen nicht zu erkennen sein.
     
  2. Der Ansatz wird mit Hydrophober Basiscreme DAC unter häufigem Abschaben verrührt.

    Endproduktprüfung: Die Creme muss fast weiß, weich und gleichmäßig beschaffen sein. Sie darf Luftblasen enthalten.

Abfüllung
Die Creme wird unmittelbar nach der Herstellung abgefüllt.


Alternative Herstellungstechniken
Die Herstellung mit halb- beziehungsweise vollautomatischen Salbenrührsystemen oder mit einem Rolliersystem im Kunststoffschlauch führt zu vergleichbaren Ergebnissen. Hierbei sind die gerätespezifischen Angaben der Hersteller zu beachten, s. Allgemeine Hinweise 1.6.9.


Kennzeichnung
Auf dem Behältnis werden mindestens die Kennzeichnung gemäß § 14 ApBetrO sowie Bezeichnung und Ziffer der NRF-Monographie angebracht. Folgende Angaben sind einzubeziehen:

  • ,,1- bis 2-mal täglich auf die betroffene Körperstelle auftragen“,
  • ,,Konserviert mit 0,14 % Kaliumsorbat“,
  • ,,Nicht mehr anwenden nach dem ...“ (Enddatum der Aufbrauchsfrist, s. Allgemeine Hinweise, Tabelle I.4.-3).

Wirkung und lndikation
Triclosan ist ein phenolisches Antiseptikum mit breitem Wirkungsspektrum, aber unterschiedlich starker Wirkung auf grampositive und gramnegative Bakterien, Pilze und Hefen. Sehr empfindlich sind Staphylokokken, wenig empfindlich Pseudomonas aeruginosa, Serratia marcescens, Mycobacterium tuberculosis, Malassezia-Arten und Schimmelpilze (8, 15, 20, 23). In hoher (biozider) Konzentration zerstört Triclosan die Zytoplasmamembran, in niedrigerer (bakteriostatischer) Konzentration führt es zu einer Entkopplung der oxidativen Phosphorylierung und Hemmung von Substrattransportvorgängen (23). In bakteriostatischer und subbakteriostatischer Konzentration stört Triclosan die Fettsäuresynthese (belegt fur Escherichia coli, Pseudomonas aeruginosa und Staphylococcus aureus), der Angriffsort sind Strukturen des EnvM- bzw. FabI-Gens, das für eine Enoyl-Acyl-Reduktase codiert (23). Das bakterizide Wirkungsoptimum liegt bei pH 5, das bakteriostatische bei pH 8 (20). Z. T. werden wenig empfindliche Keime unter klinischen Gesichtspunkten als ,,resistent“ bezeichnet (8, 10). In vitro sind jedoch auch Resistenzentwicklungen gegenüber Triclosan dokumentiert (6, 7, 18). Die antimikrobielle Wirkung des Triclosan wird durch Rezepturbestandteile beeinflusst, Tenside konnen sie verstärken oder abschwächen (15, 20), Natriumedetat verstärkt die Wirkung (23).


Triclosan wird aus dem Magendarmtrakt und in geringer Menge auch kutan resorbiert. Es wird rasch konjugiert und in Form des Glucuronids und Sulfats renal eliminiert, Langzeit- oder Hochdosis-Akkumulation treten nicht auf (23). Als Anwendungsgebiete für Lipophile Triclosan-Creme 1 % / 2 % gelten insbesondere:

  • die Behandlung und Rezidivprophylaxe bei der Atopischen Dermatitis (1, 2, 8-10, 13, 21),
  • die Rezidivprophylaxe bei Ulcera crurum bzw. Unterschenkelekzemen (10),
  • das mikrobielle Ekzem (2) und andere entzündliche Dermatitiden mit nachgewiesener bakterieller Superinfektion, z. B. bei der Milia profunda (13).

Trotz der Triclosan-Empfindlichkeit der Propionibakterien und Micrococcaceae ist die sinnvolle Anwendung der Lipophilen Triclosan-Creme 1 % / 2 % oder anderer Triclosan-Cremes allenfalls zur prophylaktischen Behandlung der unreinen Haut plausibel (14), da die Wirkung nur oberflächlich nachweisbar ist, nicht jedoch bei Akne im lnfundibulum der infizierten Talgdrüsenfollikel (8).

Anwendung und Dosierung
Steht die Staphylokokken-Besiedlung der Haut bei der Atopischen Dermatitis im Vordergrund, ist wegen des vorwiegend trockenen Hautzustandes die Lipophile Triclosan-Creme 1 % / 2 % auf Grundlage der Hydrophoben Basiscreme DAC besonders geeignet (1, 2, 10, 13). Das enthaltene Glycerol stabilisiert zudem die Barrierefunktion der Hornschicht (11).

Triclosan wird im Konzentrationsbereich 13 % ein- bis 3-mal täglich angewendet (1, 2, 4, 10, 13). Die Behandlung erfolgt prophylaktisch oder zumindest nicht im hochakuten Stadium eines Ekzems. Z. T. wird nach der antientzündlichen Behandlung der Atopischen Dermatitis im akut-exsudativen Stadium mit Schwarztee-Umschlägen bereits ab dem 3. Tag die Anwendung von Triclosan-Cremes bei Kindem empfohlen, und zwar konzentrationsbezogen nach Lebensalter gestaffelt: 1- bis 1,5-prozentig im 1. und 2. Lebensjahr, 1,5- bis 2-prozentig im Vorschulalter, 2-prozentig ab 6 Jahren (13). Vorsichtshalber sollen aber grundsätzlich strengere Maßstäbe gelten, vgl. die Angaben unter ,,Unerwünschte Wirkungen und Anwendungsbeschränkungen“.

Als lipophiles Chlorphenol-Derivat penetriert Triclosan die Haut (8, 23), sodass bei großflächiger Anwendung, insbesondere auf stark geschädigter Haut und in hoher Konzentration, unerwünschte Arzneimittelwirkungen systemtoxischer oder hepatotoxischer Art nicht sicher auszuschließen sind (2, 10, 17). Die akute, subakute, subchronische und chronische Toxizität ist jedoch gering. Triclosan wirkt weder karzinogen noch mutagen oder teratogen (1, 8, 17).
Als empfohlene Anwendungsbeschränkungen für Lipophile Triclosan-Creme
1 % / 2 % gelten:

  • möglichst keine Anwendung auf stark geschädigter Haut mit floriden Ekzemherden (10),
  • relative Kontraindikation bei Kindem im ersten Lebensjahr (Säuglinge) (2, 10),
  • Beschränkung bei Kindem auf die Lipophile Triclosan-Creme 1 % (1, 2, 10).

Kontaktallergien sind selten (1, 2, 9, 10, 19).
Neben der Anwendung als Wirkstoff in Arzneimitteln ist Triclosan als Konservierungsstoff vorwiegend in kosmetischen Mitteln, wie Zahnpasten, Deodorants
und Seifen, bekannt (6, 20, 23), es wird aber auch zunehmend in Haushaltsreinigem, Textilien und anderen Bedarfsgegenständen eingesetzt (6). Diese breite Verwendung könnte die Resistenzbildung von Bakterien fördern, wodurch wichtige Desinfektionsmittel in Krankenhäusern und Arztpraxen sowie Behandlungstherapien für Mensch und Tier wirkungslos werden könnten. Für Triclosan sind zwei Resistenztypen bekannt, von denen die Ausbildung einer multiplen antimikrobiellen Resistenz durch Effluxpumpen besondere Beachtung findet, da u. a. Tetracycline und Chinolone, speziell die therapeutisch wichtigen Fluorchinolone, betroffen sind (6, 7, 18). Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat daher die Gefahr einer Triclosanresistenz bakterieller Mikroorganismen insbesondere auch hinsichtlich einer möglichen Antibiotikaresistenz anhand neuerer Befunde bewertet, nachdem der wissenschaftliche Ausschuss für Kosmetische Mittel und für den Verbraucher bestimmte Non-Food-Erzeugnisse (SCNFFP) sowie der wissenschaftliche Lenkungsausschuss (SSC) der Europäischen Kommission zuletzt in 2002 Stellungnahmen abgegeben hatten (22, 23). Zwar lässt sich weiterhin kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Triclosan und der Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika nachweisen, und die wissenschaftlichen Zusammenänge im Hinblick auf den Trend hin zur Resistenzzunahme gegenüber Antibiotika können bisher nicht abschließend aufgeklärt werden. Dennoch sollte nach Auffassung des BfR in den Bereichen, in denen durch Triclosan kein Hygienevorteil bzw. der gleiche Effekt durch schonende Maßnahmen wie herkömmliche Reinigung erreicht werden kann, das Vorsorgeprinzip greifen und der Einsatz von Triclosan auf das unbedingt notwendige Maß im ärztlichen Bereich beschränkt bleiben (6).

Chemische, physikalische und galenische Eigenschaften
Triclosan ist als chlorierter phenolischer Diphenylether mit der logarithmischen Octanol/Wasser-Verteilungskonstanten LogP(0,W) = 4,66 (23) eine sehr lipophile Verbindung, die sich in Wasser praktisch nicht löst (17, 20). Triclosan reagiert deshalb trotz der mit dem pKs-Wert 7,9 (17, 20, 23) relativ hohen phenolischen Azidität praktisch pH-neutral, löst sich aber unter Salzbildung im Alkalischen. Sehr leicht oder leicht löslich ist Triclosan in vielen organischen Lösemitteln, auch in Propylenglycol, Mittelkettigen Triglyceriden und Isopropylpalmitat ist es leicht löslich, in Dickflüssigem Paraffin aber nur wenig löslich. Eine Verunreinigung der Triclosan-Rezeptursubstanz mit Dioxinen als Synthesenebenprodukten muss durch Prüfzertifikat des Herstellers ausgeschlossen sein (16). Die apothekengerechte ldentitätsprüfung des Triclosan ist möglich (3).

Lipophile Triclosan-Creme 1 % / 2 % enthält den Wirkstoff vollständig in gelöster Form. Wie die Grundlage, Hydrophobe Basiscreme DAC, reagiert Lipophile Triclosan-Creme 1 % / 2 % durch die Kombination des Konservierungsmittels Kaliumsorbat mit Wasserfreier Citronensäure mit etwa pH 4 schwach sauer. Lipophile Triclosan-Creme 1 % / 2 % hat etwa die Dichte ρ = 0,98 g/ml.
Unverträglichkeiten der Lipophilen Triclosan-Creme 1 % / 2 % unter Beteiligung des Triclosan sind nicht bekannt, insbesondere nicht bei der gelegentlich in lndividualrezepturen vorkommenden Kombination mit Harnstoff oder Nachtkerzenöl (4, 9, 12, 13). Wasserstoffbrückenbindungen zwischen dem phenolischen Triclosan und der Macrogolstruktur nichtionischer Tenside und Wirkstoffe (z. B. Polidocanol 600) sind jedoch als eine unerwünschte Wechselwirkung zu befürchten (20), wobei ein Polidocanol-Zusatz bei der wasserreichen Hydrophoben Basiscreme DAC ohnehin nicht ohne Reduktion des Wasseranteils möglich ist, vgl. die Vorschriften 11.119. und 11.120. Gegen die Annahme, nur lipophile Triclosan-Cremes seien als Hautantiseptika geeignet (2), sprechen Fertigarzneimittel und Rezepturen in Form anionischer hydrophiler Cremes (5, 14). Rezepturvorschläge für nichtionische hydrophile Triclosan-Cremes und
Emulsionen (4, 12) sollten dagegen kritisch geprüft werden.

Herstellungstechnik und Abfüllung
Die erhältliche Substanz ist feinkristallin. Da das Lösevermögen der Grundlage ausreichend hoch ist, resultieren Lösungssalben. Prozesswärme, wie sie bei der maschinellen Herstellung auftreten kann, lässt deshalb keine Re-, Um- und Auskristallisierungsvorgänge des Wirkstoffes befürchten.

Konservierung
Aufgrund der hohen Lipophilie des in Triglyceroldiisostearat und lsopropylpalmitat leicht löslichen Triclosan liegt das Verteilungsgleichgewicht zu Ungunsten der Wasserphase stark auf Seiten der Lipidphase (23). Deshalb wird die gegen bestimmte Keime ohnehin geringe mikrobiologische Aktivität durch eine sehr niedrige Konzentration in der Wasserphase geschwächt, und bei der Prüfung auf ausreichende Konservierung eingebrachte Testkeime (insbesondere Schimmelpilze) würden ohne zusätzliche Konservierungsstoffe nicht oder nur langsam abgetötet. Die Grundlage, Hydrophobe Basiscreme DAC, ist jedoch mit 0,14 % Kaliumsorbat ausreichend konserviert.

Stabilität
Triclosan hat auch bei hoher Temperatur eine hohe chemische Stabilität, ist aber
lichtempfindlich (17).


Historie
,,Hydrophobe Triclosan-Creme 2 %“ wurde mit der 17. Ergänzung 2000 mit der Möglichkeit monographiert, die Creme wahlweise auch ohne den Konservierungsstoff Kaliumsorbat zu rezeptieren. Auf diese Option wurde wegen des nicht befriedigenden mikrobiellen Schutzes bei der Überarbeitung verzichtet. Zudem ist mit Rücksicht auf Anwendungen in der Pädiatrie eine einprozentige Konzentrationsstufe aufgenommen worden, und die Bezeichnung wurde entsprechend auf ,,Lipophile Triclosan-Creme 1 % / 2 %“ geändert.

Literatur

  1. Abeck, D., Schnopp, C., Triclosan — zur Therapie des Staphylokokkus-aureus-beladenen atopischen Ekzems, Pädiatrie hautnah 2 (2003) 91.
  2. Abeck, D., Vogel, M., Wertigkeit von Triclosan-Salben, www.infectopharm.com, Rubriken: Service für Ärzte — Consilium infectiorum — Dermatologie (Lesedatum: 30.5.2005).
  3. Albert, K., ldentitätsprüfung von Triclosan, Pharm. Ztg. 144 (1999) 1294.
  4. Altmeyer, P., Bacharach-Buhles, M., Die Enzyklopädie der Dermatologie, Venerologie, Allergologie, Umweltmedizin, Einträge: Triclosan-Lotion 2 %, Triclosan-Nachtkerzensamenöl-Emulsion (W/O), Springer-Verlag, Berlin und Heidelberg 2006; www.galderma.de, Rubrik: Enzyklopädie.
  5. Bömer, D., Warsch, W. C., Fischer, M., Nekrotisierende Otitis externa durch Stenotrophomonas maltophilia, Hautarzt 54 (2003) 1080-1081.
  6. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Triclosan nur im ärztlichen Bereich anwenden, um Resistenzbildungen vorzubeugen, Stellungnahme Nr. 030/2006 vom 8.5.2006, www.bfr.bund.de, Rubriken: A-Z Index - T — Triclosan.
  7. Chuanchuen, R., Beinlich, K., Hoang, T. T., Becher, A., Karkhoff-Schweizer, R. R., Schweizer, H. P., Cross-resistance between triclosan and antibiotics in pseudomonas aeruginosa is mediated by multidrug efflux pumps: exposure of a susceptible mutant strain to triclosan selects nfxB mutants overexpressing mexcd-oprj, Antimicrob. Agents and Chemother. 45 (2001) 428-432.
  8. Fluhr, J., Antimikrobiell wirksame Substanzen (exklusiv Antibiotika). In: Gloor, M., Thoma, K., Fluhr, J. (Hrsg.), Dermatologische Externatherapie, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2000, S. 221-263.
  9. Gehring, W., Forssman, T., Jost, G., Gloor, M., Die keimreduzierende Wirkung von Erythromycin und Triclosan bei der atopischen Dermatitis, Akt. Dermatol. 22 (2000) 28-31.
  10. Gloor, M., Becker, A., Wasik, B., Kniehl, E., Triclosan, ein dermatologisches Lokaltherapeutikum. In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen zur antibakteriellen Wirksamkeit einer neuen Arzneibuchrezeptur, Hautarzt 53 (2002) 724-729.
  11. Gloor, M., Bettinger, J., Gehring, W., Beeinflussung der Hornschichtqualität durch glycerinhaltige Externagrundlagen, Hautarzt49 (1998) 6-9.
  12. Gloor, M., Externagrundlagen bei speziellen Indikationen. In: Gloor, M., Thoma, K., Fluhr, J . (Hrsg.), Dermatologische Externatherapie, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2000, S. 139-143.
  13. Hoger, P. H., Kinderdermatologie - Differentialdiagnostik und Therapie bei Kindem und Jugendlichen. Schattauer Verlag, Stuttgart, New York 2005, S. 39-40, 140-166, 523.
  14. Lüpke, N. P., Mittel zur Körperpflege und Hygiene. In: Wurm, G., et al. (Hrsg.), Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis, Band 1, 5. Auflage, Springer Verlag, Berlin u. a. Orte 1990, S. 131-226.
  15. McNaughton, M., Mazinke, N., Thomas, E., Newborn conjunctivitis associated with triclosan 0.5% antiseptic intrinsically contaminated with Serratia marcescens, Can. J. Infect. Control. 10 (1995) 7-8.
  16. N. N., Monographie: Triclosan. In: The United States Pharmacopeial Convention (Hrsg.), USP NF 2006. USP 29 - The United States Pharrnacopeial NF 24 - The National Formulary, Rockville 2005.
  17. N. N., Monographie: Triclosan. In: von Bruchhausen, F., et al. (Hrsg.), Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis, Band 9, 5. Auflage, Springer Verlag, Berlin u. a. Orte 1994, S. 1046-1047.
  18. Sanchez, P., Moreno, E., Martinez, J. L., The Biocide Triclosan Selects Stenotrophomonas maltophilia Mutants That Overproduce the SmeDEF Multidrug Efflux Pump. Antimicrob. Agents Chemother. 49 (2005) 781-782.
  19. Steinkjer, B., Braathen, L., Contact dermatitis from triclosan (Irgasan DP 300), Contact Dermat. 18 (1988) 243-244.
  20. Wallhäußer, K. H., Praxis der Sterilisation, Desinfektion — Konservierung, 5. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York 1995, S. 555-556.
  21. Werfel, T., Aberer, W., Bieber, W., Buhles, N., Kapp, A., Vieluf, D., Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen (BVDD): Atopische Dermatitis, Erstellungsdatum: 17.7.2002, AWMF-Leitlinien-Register Nr. 013/027, www.awmf-online.de, Rubriken: Leitlinien-Datenbank - Bestehende aktuelle Leitlinien (Volltext) —' Nicht aktualisierte Leitlinien nach Registernummer/Fachgebiet — 013/009 — Atopische Dermatitis.
  22. Wissenschaftlicher Ausschuss für Kosmetische Mittel und für den Verbraucher bestimmte Non-Food-Erzeugnisse (SCCNFP) bei der Europäischen Kommission, Opinion conceming triclosan, Stellungnahme vom 17.9.2002, http://ec.europa.eu/health/ph_risk/committees/sccp/documents/out182_en.pdf.
  23. Wissenschaftlicher Lenkungsausschuss (SSC) bei der Europäischen Kommission, Opinion on triclosan resistance, Stellungnahme vom 27./28.6.2002, http://europa.eu.int/comm/food/fs/sc/ssc/out269_en.pdf.

Lipophile Triclosan-Creme 1 % / 2 % (NRF 11.122.)
Gefährliche Eigenschaften von Triclosan: Xi Reizend
R 36/38        Reizt die Augen und die Haut
Handlungshilfen der Bundesapothekerkammer zur Umsetzung der GefStoffV in Apotheken
Standards    Herstellung einer halbfesten Zubereitung im geschlossenen
4/7:              System (Unguator/Topitec) / in der Fantaschale


Personal: Mit der Herstellung nur sachkundiges Personal beauftragen. Unterbrechungen und Störungen des Herstellungsprozesses ausschließen (kein Handverkauf).

Arbeitsschritte       Wichtige Maßnahmen       Körperschutz
Vorbereitung
  • Arbeitsgeräte und Zellstoff bereitstellen
  • geschlossener Kittel
Herstellung
  • Staubentwicklung vermeiden: Luftzug durch offene Fenster und Türen ausschließen; Vorratsgefäße unter dem Abzug öffnen
  • Verschüttete Substanz und verspritzte Zubereitung mit Zellstoff aufnehmen
  • geschlossener Kittel
Reinigung
  • Vorreinigung wieder verwendbarer Arbeitsgeräte
  • Arbeitsfläche mit Reinigungslösung abwischen und Arbeitsgeräte spülen
  • geschlossener Kittel

Entsorgung
Kontaminierte Wegwerfartikel (z. B. Zellstoff) in den Hausmüll geben.


Erste Hilfe
Hautkontakt:    Mit Wasser und Seife abwaschen.
Augenkontakt: Mit viel Wasser spülen, ggf. Arzt aufsuchen.
Einatmen:        Für Frische Luft sorgen, ggf. Arzt aufsuchen.

 

1) Siehe Bezugsquellennachweis für Packmittel, Applikations- und Arbeitshilfen, Abschnitt III.3