Patienten-Ratgeber

Einfach Nachlesen und Verstehen

 

Finden Sie hier leicht verständlich geschriebenes Wissen und praktische Tipps für den täglichen Umgang mit häufigen Beschwerden – sei es für Sie selbst oder für Ihr Kind. Alle unsere Patienten-Ratgeber sind von fachkundigen Autoren geschrieben und von Ärzten überprüft.

Ausführlichere Informationen haben wir zu der Erkrankung Mukoviszidose zusammengestellt, ein Thema, das uns sehr am Herzen liegt.

Zögern Sie nicht, sich immer wieder bei Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker weitere Unterstützung zu holen.

Die Themen von A bis Z:

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Abszesse und Furunkel

Eitrige Entzündungen werden durch Keime (Bakterien) verursacht. Durch kleinste Verletzungen, die von Ihnen selbst oft unbemerkt bleiben, dringen sie in die Haut ein und setzen dort Entzündungsprozesse in Gang: Die Stelle wird rot, tut weh und es bildet sich Eiter.

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Akne

Akne ist eine der häufigsten Hauterkrankungen, die ganz überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene betrifft. Durch die hormonelle Umstellung während der Pubertät tritt sie bei bis zu 80 % der Jugendlichen auf.

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Aphthen

Eine Aphthe (auch Aphte oder Afte) ist ein plötzlich auftretendes, meist wenige Millimeter großes, schmerzhaftes und nicht-ansteckendes Schleimhautgeschwür im Mund. Warum manche Menschen öfter daran leiden und andere dagegen nicht, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Tatsache ist: Die Erkrankung tritt unabhängig von Alter oder Geschlecht auf und viele Betroffene erkranken sogar mehrfach pro Jahr.

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Asthma

Asthma ist eine der häufigsten chronischen Krankheiten im Kindes- und Jugendalter. Der Begriff bezeichnet immer wiederkehrende bzw. lang andauernde, entzündliche Erkrankung der unteren Atemwege (Bronchien). Durch eine  Schleimhautschwellung verengen sich die Atemwege und reagieren besonders empfindlich auf Reize wie Pflanzenpollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Nahrungsmittel, kalte Luft oder Infekte. Etwa 10 % aller Kinder haben Asthma.

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Autismus

Bei Autismus unterscheidet man (noch) zwischen verschiedenen Formen: dem Asperger-Syndrom, frühkindlichem Autismus und atypischem Autismus. Auch für Fachleute ist die Abgrenzung zwischen diesen Varianten jedoch nicht immer einfach, deshalb spricht man heute meist von einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS), um zu verdeutlichen, dass die Auffälligkeiten in jedem einzelnen Fall andere sein können und es eine sehr große Bandbreite gibt.

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Bettnässen

Einnässen beruht auf verzögerten Entwicklungs- und Reifungsvorgängen der Blase, aber auch auf Funktionsstörungen. Nächtliches Einnässen wird Bettnässen genannt, tritt es am Tag auf, spricht man von Inkontinenz.

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Bindehautentzündung

Eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) zeichnet sich fast immer – unabhängig von der Ursache – durch gerötete Augen aus. Die Augen können gereizt sein und mit einer Erweiterung der Blutgefäße reagieren, was deutlich sichtbar wird. Häufig sind auch ein vermehrter Tränenfluss und (besonders morgens) verklebte und geschwollene Augenlider zu beobachten.

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Chronische Verstopfung

Eine Verstopfung erkennt man bei älteren Kindern beispielsweise daran, dass sie weniger als drei Mal in der Woche eine meist schmerzhafte Stuhlentleerung haben und ihr Stuhl dann sehr hart ist. Die Kinder gehen immer weniger gerne auf Toilette. Bestehen die Beschwerden länger als einen Monat, handelt es sich um eine chronische Verstopfung.

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Durchfall

Von Durchfall spricht man generell, wenn ein Kind zu flüssig, zu häufig (mehr als drei Stühle pro Tag) und zu viel ausscheidet. Dies kann von Blässe, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und einem schlechten Allgemeinbefinden begleitet sein. Akuter Durchfall liegt bei plötzlichem Auftreten und einer Dauer von mehr als drei Tagen vor.

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Funktionelle Bauchschmerzen

Bauchschmerzen sind bei Kindern und Jugendlichen häufige Beschwerden, vor allem bei den jüngeren Kindern bis etwa zehn Jahre. Von funktionellen Bauchschmerzen spricht man, wenn keine organische Ursache gefunden werden kann.

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Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine meist harmlose, aber hoch ansteckende Virusinfektion, die in Deutschland am häufigsten durch das Coxsackie-Virus ausgelöst wird. Sie äüßert sich durch Hautausschläge und Bläschen an den Händen und Füßen sowie im und um den Mund herum und tritt verstärkt in den Spätsommermonaten auf.

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Kinder-Vorsorge-Untersuchungen (U1-J2)

Vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen durchläuft Ihr Kind eine enorme Entwicklung. Gerade in den ersten Lebensmonaten und als Kleinkind erwirbt Ihr Kind in kürzester Zeit zahlreiche körperliche, geistige und auch soziale Fähigkeiten. Um diese Entwicklungsfortschritte im Blick zu behalten, wird in Deutschland eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen empfohlen.

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Kopfläuse

Erwachsene Kopfläuse sind etwa 3 mm lange, graue oder hellbraune Insekten mit abgeflachtem Körper und sechs Beinen. Mit ihren Klauen an den Beinen können sie sich gut an den Haaren festhalten und flink krabbeln. Im Gegensatz zu vielen anderen Insekten besitzen Kopfläuse keine Flügel und können weder fliegen noch springen. In der Regel halten sich Kopfläuse nur in den Haaren auf dem Kopf auf.

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Krätze/Scabies

Viele Menschen halten Krätze, im Fachjargon Scabies genannt, für eine längst ausgerottete Krankheit vergangener Tage. Doch die Erkrankung gab es schon immer und in allen sozialen Schichten – bis heute ist das so.

Scabies kommt weltweit vor und betrifft Personen unabhängig von Herkunft, Alter und Geschlecht. Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt in manchen Fällen den Ausbruch der Erkrankung.

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Krupp

Krupp ist eine Erkrankung der oberen Atemwege. Sie tritt meistens bei Kindern im Alter zwischen 6 Monaten und 6 Jahren auf. Etwa 10–15 Prozent aller Kinder in Deutschland erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an Krupp. Manchmal wird Krupp auch Pseudokrupp, Krupp-Anfall oder Krupp-Syndrom genannt.

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Lactobacillus GG

Der Lactobacillus rhamnosus GG (LGG) ist ein Milchsäurebakterium. Sein Name leitet sich von den Initialen seiner Entdecker Goldin und Gorbach ab. LGG gehört in die Gruppe der natürlich vorkommenden Lactobacillen und wurde nicht gentechnisch verändert.

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Lippenherpes

Herpes simplex ist eine Virusinfektion, ausgelöst durch den Herpes-simplex-Virus (HSV). Umgangssprachlich wird meist die Bezeichnung Herpes verwendet. Lesen Sie, was Sie selbst tun können, um die beschwerdefreie Zeit zwischen den Schüben zu verlängern.

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Madenwürmer

Madenwürmer sind Parasiten, die im menschlichen Dünndarm leben und sich vom Nahrungsbrei ernähren. In unseren Breiten sind Madenwürmer – auch Oxyuren genannt – die mit Abstand am weitesten verbreiteten Würmer im menschlichen Körper.

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Milchschorf

Bei Milchschorf handelt es sich um einen entzündlichen Prozess der Kopfhaut von Babys, der erst ab dem 3. Lebensmonat auftritt. Charakteristisch sind harte, gelbliche Schuppen und Krusten, die stark jucken. Nicht verwechselt werden sollte er mit dem harmlosen Kopfgneis.

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Mukoviszidose - Antibiotika bei Mukoviszidose

Antibiotika gehören zu den wichtigsten Medikamenten bei der Behandlung der Mukoviszidose. Sie werden eingesetzt, wenn Bakterien in den Atemwegen gefunden werden, die bei Mukoviszidose Schaden anrichten können.

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Mukoviszidose - Aspergillus fumigatus

Aspergillus fumigatus ist ein Schimmelpilz. Aspergillus kann verschiedene Beschwerden verursachen. Die bei Mukoviszidose wichtigste Erkrankung ist die Allergische bronchopulmonale Aspergillose.

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Mukoviszidose - Burkholderia cepacia

Burkholderia cepacia ist ein stäbchenförmiges Bakterium, das von Patient zu Patient übertragen wird. BCC-infizierte Mukoviszidosepatienten können demnach andere Betroffene anstecken.

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Mukoviszidose - Erregernachweis bei CF

Bei praktisch allen Menschen mit Mukoviszidose treten in den Atemwegen Infektionen mit Bakterien auf, welche die Lunge schädigen können. Die beiden häufigsten Erreger sind Staphylococcus aureus und Pseudomonas aeruginosa.

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Mukoviszidose - MRSA

Die Abkürzung MRSA bedeutet Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (S. aureus). Es handelt sich also grundsätzlich um Staphylokokken, d. h. kugelförmige Bakterien. Die Bakterien findet man in der Nase und auf der Haut. Meistens sind sie harmlos, können aber gelegentlich zu Infektionen führen.

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Mukoviszidose - Nicht-tuberkulöse Mykobakterien

Nicht-tuberkulöse Mykobakterien sind schlanke, stäbchenförmige Bakterien. In den Körper gelangen die Erreger durch Einatmen oder beim Essen und Trinken. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist im Unterschied zur Tuberkulose nicht bekannt.

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Mukoviszidose - Pseudomonas aeruginosa

Pseudomonas (P.) aeruginosa ist ein stäbchenförmiges, bewegliches Bakterium. Pseudomonaden kommen weltweit allgegenwärtig in der Umwelt vor, insbesondere in feuchten Lebensräumen und im Boden. Diese »Feuchtkeime« leben oft von abgestorbenem organischem Material aus Pflanzen. Weil diese Bakterien so weit verbreitet sind, kann man den Kontakt nicht vollständig vermeiden.

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Mukoviszidose - Seltene Bakterien

Unter „seltenen Bakterien“ versteht man Krankheitserreger, die nur bei wenigen Mukoviszidosepatienten isoliert werden. Die Bedeutung dieser Bakterien für den Krankheitsverlauf der Mukoviszidose ist teilweise noch nicht ganz klar.

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Mukoviszidose - Staphylococcus aureus

Staphylococcus (S.) aureus gehört zu den kugelförmigen Bakterien. Der Name bedeutet übersetzt etwa „goldenes Weintrauben-Kügelchen“. Der natürliche Lebensraum für krankheitserregende Staphylokokken ist der Mensch und seine unmittelbare Umgebung.

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Mund- und Windelsoor

Hefepilze sind in unserer Umwelt allgegenwärtig. So ist der weiße Hefepilz Candida albicans ein häufiger und meist völlig harmloser Bewohner in unserem Mund oder Darm. Bei einem noch nicht so starken Immunsystem und ungünstigen äußeren Bedingungen aber kann er auch krank machen. So erkranken Babys oft an Mund- oder Windelsoor.

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Neurodermitis

Neurodermitis ist vor allem eine Erkrankung der Haut. Die Haut von Neurodermitis-Patienten ist durch eine Störung durchlässiger als bei anderen Menschen. Man spricht medizinisch von einem „Barriere-Defekt“. Der Haut fehlen wichtige Hautfette, sie verliert mehr Wasser und trocknet daher leichter aus.

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Ohrenentzündung

Bei der Otitis externa handelt es sich um eine Entzündung des äußeren Gehörgangs. Dabei kann das Trommelfell mit betroffen sein, muss aber nicht. In einigen Fällen können auch beide Ohren gleichzeitig entzündet sein.

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Psoriasis/Schuppenflechte

Psoriasis leitet sich vom griechischen Wort „psao“ ab – ich kratze. Die Erkrankung ist durch Entzündungen und Verhornungsstörungen der obersten Hautschicht gekennzeichnet. Zudem geht von den betroffenen Stellen zumeist ein starker Juckreiz aus.

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Säuglingskoliken

Fast alle Säuglinge leiden gelegentlich unter Blähungen. Manchmal können diese eigentlich normalen Vorgänge die Kleinen jedoch sehr stark beeinträchtigen: Das Baby hat erkennbare Schmerzen und weint.

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Schlafhygiene bei Autismus

Dieser Patienten-Ratgeber soll Eltern Lösungen anbieten, wie sie ihrem Kind mit einer Autismus-Spektrum-Störung zu einem besseren Nachtschlaf und einem regelmäßigeren Schlaf-Wach-Rhythmus verhelfen können.

 

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Schmerzen beim Stillen

Leichte Schmerzen zu Beginn der Stillzeit sind relativ häufig: Die Brustwarzen haben sich noch nicht an das Saugen des Babys gewöhnt, die Stilltechnik stimmt vielleicht noch nicht oder die Geborgenheit und das Gleichgewicht in der Familie müssen sich erst finden. Im Verlauf der Stillzeit sollten Beschwerden aber immer ernst genommen werden und Mütter sich bei Bedarf Hilfe suchen.

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Vitamin D

Vitamin D macht Knochen hart, Muskeln stark und sorgt für gute Abwehrkräfte. Als einziges Vitamin überhaupt kann es unser Körper selbst bilden. Dafür braucht er nur die Strahlung der Sonne – aber diese ist auch gefährlich.

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Windpocken/Gürtelrose

Beide Krankheiten, die Windpocken und die Gürtelrose, werden durch das Varicella-Zoster-Virus ausgelöst. Das Virus gehört zur Familie der Herpesviren und verbleibt wie die anderen Vertreter dieser Virenklasse – beispielweise das für Lippenherpes („Fieberbläschen“) verantwortliche Herpes-simplex-Virus – nach einer Infektion lebenslang im Körper.

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Zahnung

Die Zahnung, in der Fachsprache „Dentition“ genannt, gehört zum natürlichen Entwicklungsprozess Ihres Kindes. Grundsätzlich lassen sich zwei Phasen unterscheiden: Im Baby- und Kleinkindalter wachsen zunächst die Milchzähne, im Grundschulalter erfolgt dann der Wechsel zu den bleibenden Zähnen.